Lord of War

"Händler des Todes", so der reisserische deutsche Untertitel des Films, plus der Trailer vermittelten den Eindruck eines 08/15 Actionfilms nach Schema F. Zum Glück weit gefehlt.
Andrew Niccols (Gattaca) Film, der nach eigenen Angaben auf wahren Ereignissen beruht, erzählt die Geschichte des Waffenhändlers Yuri Orlov (Nicolas Cage). Der wiederum schildert dem Zuschauer aus dem Off amüsant und eindrucksvoll seinen Werdegang vom ukrainischen Immigranten zu einem der größten Waffenschieber der Welt und zeigt die Sinnlosigkeit der Kriegsmaschinerie der Supermächte auf.
Niccol arbeitete dabei mit echten Waffenschiebern zusammen und musste auf finanzielle Unterstützung seitens amerikanischer Studios gänzlich verzichten. Nicolas Cage überzeugt als abgeklärter Waffenhändler Yuri ebenso wie der Rest des Cast, mit Ausnahme von Ethan Hawke, der vergebens probiert einen Interpolagenten zum Besten zu geben.
"Lord of War" ist ein unglaublich zynisch und bissiger Film, gespickt mit jede Menge schwarzer Humor, der im letzten Drittel jedoch einiges an Dampf ablässt, zugunsten von Dramatik und Unterstreichung der Ernsthaftigkeit des Themas.
Keine hohle Antiamerika Propaganda, wie man sie derzeit vom Bosporus serviert bekommt, sondern eine intelligente, gut durchdachte Geschichte, die den Supermächten amüsant und doch unverschönt den Spiegel vor's Antlitz hält.


2 Comments:
Thank you!
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