Montag, Dezember 19, 2005

King Kong


"And lo, the beast looked upon the face of beauty. And it stayed its hand from killing. And from that day, it was as one dead."

Es ist wieder soweit. Nach einem Jahr Pause beschert uns Peter Jackson nach seiner "Herr der Ringe" Trilogie wieder pünktlich zum Fest sein neuestes Werk. Diesmal geht es aber nicht um Hobbits, Orks und Elben sondern um einen 8m großen Gorilla, der wohl jedem besserals "King Kong" bekannt sein dürfte.
Der Film ist ein Remake zum Klassiker aus dem Jahr 1933. Damals noch mit Stopmotiontechnik realisiert, bedient sich Jackson nun allen gängigen Special Effects um uns seine Version des alten "King Kong" Stoffes zu präsentieren. An der Geschichte hat sich natürlich nichts geändert.

Der abgehalfterte Regisseur Carl Denham (Jack Black) sucht nach mehreren Rückschlägen eine neue weibliche Hauptrolle um sein ehrgeiziges Filmprojekt noch retten zu können. Er findet sie in der schönen aber verarmten Ann Darrow (Naomi Watts) und chartet mit ihr und seiner Crew einen kleinen Kutter mit vermeintlichem Ziel Singapur. Was die Crew allerdings nicht weiss, ist dass das Schiff direkten Kurs auf "Skull Island" nimmt. Wer dort haust bedarf keiner weiteren Erklärung, zumal die Geschichte um "King Kong" hinlänglich bekannt sein dürfte.

Peter Jackson hat es geschafft ein fulminantes Remake auf die Beine zu stellen, dass den schmalen Grat zwischen Popcornblockbuster und anspruchsvoller Unterhaltung bravourös meistert. Kong ist wahrlich zum Leben auf der großen Leinwand erwacht! Hier hat WETA ganze Arbeit geleistert. Leider können nicht alle Effekte das Niveau von Kong halten, befinden sich aber grösstenteils im guten bis sehr guten Bereich. Neben Kong glänzen auch die menschlichen Darsteller in "King "Kong". Allen voran die bezaubernde Naomi Watts als schreiende weisse Frau und, ich traue es mich kaum zu sagen, Jack Black als besessener Filmemacher. Eine wirkliche Überraschung.

Trotzdem kann Jackson meine Kinokrone 2005 nicht für sich beanspruchen. Ein paar Längen, unnötige Sequenzen und der leider nichtssagende Score von James Newton Howard, für den er wohl zu wenig Zeit hatte, trüben den sehr guten Gesamteindruck. Letzterer kann lediglich in den anrührenden ruhigen Szenen zwischen Kong und Ann sein Potenzial entfalten. Vielleicht wäre Jackson doch lieber bei Howard Shore geblieben, der wenigstens mit einem Kurzauftritt gewürdigt wird.

Besondere Erwähnung gebührt allerdings den zahlreichen Anspielungen auf den Ur-Kong und die Liebe zum Detail des sympathischen Neuseeländers. Man merkt in jeder Szene, dass hier jemand seinen Lebenstraum verwirklicht hat . Der Spagat zwischen adäquatem Remake und ausgebauten Szenen ist vollstens geglückt, denn immerhin hat das Remake die doppelte Spielfilmlänge als das Original vorzuweisen.

Als Fazit bleibt ein unvergesslich unterhaltsamer, aber nie flacher Spaß, der zu keiner Zeit zur puren Effekthascherei, trotz ausgedehnter sehr guter Actionszenen, ausartet. Hier darf gelacht, gestaunt und natürlich geweint werden. Kong ist immernoch der King.

3 Comments:

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